Über julia nater

Ich bin jemand der leidenschaftlich gerne bäckt.Ich liebe es bekannte Rezepte neu zu intepretieren. Ich backen aus frisch und neu zusammengesetzten Zutaten,Farben und Formen,div.Cookies,Dekokekse und Kuchen. Ich backe Klasisches und Traditionelles.Eine Spannende und befriedigende Herausforderung ist und bleibt das schaffen von Neuem. Ich freue mich wen sie mich auf meinem Blog besuchen und mit mir die Leidenschaft des backens und kreativ seins teilen. Nebst dieser Leidenschaft bin ich Mama von drei Kids und Ehefrau. Gemeinsam bewohnen und bewirtschaften wir einen Landwirtschaftbetrieb.Für Spannung,Herausforderung und Abwechslung in meinem Alltag ist stets gesorgt.

Der Lemone-Pie

Endlich wieder mal einen Blog-Beitrag von mir. Die Zeit verflog so schnell und schwupps war Sommer. Den flachen Gebäcken bin ich immer noch zugetan. So probierte ich mich mit dem Lemone-Pie aus.

Ich hatte etwas meine Mühe was den Mürbeteig anbelangt. Schussendlich hatte ich zu wenig Hülsenfrüchte in die Form gegeben und der Teig rutsche während dem Blindbacken nach unten. Nach dem 2ten Versuch wars schon deutlich besser. Für den 3ten Versuch probiere ich noch ein anderes Rezept aus. Mal schauen.

Den Lemone-Pie mag ich sehr, gerade im Sommer kommt er ganz erfrischend und leicht daher. Einerseits der Geschmack aber auch die Farbe hats mir angetan. Beim schneiden der Pie ist etwas Vorsicht und Geduld geboten damit der Mürbeteig nicht macht was er will.

Da das herstellen einer Lemone-Pie doch etwas neues war für mich, kurbelte es meine Kreativität an. Bald ist Herbst und bei uns wachst Mostobst der Sorte Rewena. Dieser Apfel wächst auf einer meiner Spazierrunden und im Herbst wen ich dann bereits etwas durstig bin hole ich mir einen direkt vom Baum und geniesse den sauren Durstlöscher. Er ist wirklich recht säuerlich, daher dachte ich mir das er sich gut eignen würde für eine etwas anderen Apfelpie. Mal schauen….ich werde berichten wen es soweit kommt.

Geniesst den Sommer in vollen Zügen.

Herzlich Julia

Flache runde Kuchen oder Tartes?

Eigentlich wollte ich dem Beitrag den Titel -Tarte- geben. Aber meine Flachen Kuchen sind nicht im herkömmlichen Sinn Tartes. Die Definition einer Tarte ist folgendermassen. „Die Tarte ist ein runder Kuchen, welcher mit einem geschmacksneutralen Mürbeteig hergestellt wird. Er kann herzhaft oder süss belegt werden.“ Und dennoch viele runde und flache Kuchen tragen den Titel Tarte in ihrem Namen ohne das sie der Definition entsprechen.

Dieses Rezept fand ich in einer alten Kochzeitschrift und es heisst Tarte à la crème. Der Boden ist aus einem süssen Hefeteig hergestellt, gefüllt wurde die Tarte dann mit einer Mischung aus Doppelrahm, Sauerrahm und Rohrzucker.

Es ist ein wirklich einfaches Rezept mit wenig Zutaten und schmeckt lauwarm mit kalten Orangenstückchen hervorragend.

Die Tarte à la crème ist ein herrliches Wintergebäck. Nicht zu süss und mastig dafür wärmend und sättigend. Sie würde auch hervorragend einen Brunch Tisch ergänzen oder nach einem einfachen Suppenzmittag den restlichen Schub Energie für den Nachmittag liefern.

Mögt ihr flache runde Kuchen. Gerade nach den Festtagen finde ich sie sehr geeignet, da sie einfach weniger pompös daher kommen aber geschmacklich dennoch das volle Programm bieten.

Ich freue mich darauf euch hier weiter Tartes zu präsentieren. Bis bald

Julia

Das Back-Duell

Mehr aus Jux und mit dem Gedanken das ich eh nicht gewinnen werde, habe ich mich bei einem Wettbewerb angemeldet. Ich habe gewonnen und zwar die neuste Kreation der Kenwood Küchenmaschinen. Die Titanium Chef Baker XL- Diese Kenwood hat eine integrierte Waage und 2 verschiedene Grössen an Rührschüsseln. Eine sehr angenehme Sache. Im Zuge dieses Wettbewerbes hatte ich die Aufgabe ein Dessert mit Gemüse zu kreieren. Entstanden ist mein Zizu-Herbstkuchen.

hmmm lecker ist er geworden, mein Zizu Herbstkuchen. Möchtet Ihr das Rezept ?

Ich wünsche Dir viel Spass beim nachbacken oder wen du ihn nicht nachbacken möchtest serviere ich den Zizu-Kuchen sicher manchmal in meinem Hof-Cafe. Vielleicht ein bisschen abgeändert da die Zucchinis wohl bald von weit her kommen. Die Bauarbeiten an der Strasse und den Wasserleitungen sind soweit fortgeschritten, dass ich am Di 2 Nov wieder öffen kann. Ich freuuueeeee mich.

Nun nehme ich dich mit in die Geschichte des Backduells. Der Gewinn war nicht ganz Bedingungslos. Ich duellierte mich gegen eine weitere Kenwoodgewinnerin indem wir je ein Rezept gestalten durften mit fix zugeteilten Lebensmitteln. Der Titel war Gemüsegarten und entstehen sollte ein Dessert. Ich bekam eine Lebensmittellieferung unter anderem mit Gurken, Zwiebel, Karotten, Kürbis, Zucchinis. Folgende Lebensmittel wählte ich dann aus um mein Rezept entstehen zu lassen.

Zuerst machte ich einen Kürbiscaramel. Dies ist sowas von lecker und eignet sich auch für das verfeinern von weiteren Desserts oder eben um einfach so davon zu naschen.

Oben siehst du die Zutaten für den Caramel und die integrierte Waage der Kenwood.

Erahnst du schon ein bisschen wie sich das Rezept zusammenstellt? Auf einen simplen Mürbeteig kommt ein Rührteig mit Zucchini und Zitrone.

Nach dem backen habe ich den Kuchen grosszügig mit einem Zitronenguss getränkt. Danach kommt der feine Kürbiscaramel darüber. Eigentlich ist er so fertig. Er schmeckt frisch noch etwas lauwarm sehr gut,dazu frische kalte aufgeschlagene Sahne. Einfach super lecker. ich fand die Aromen kamen in lauwarmem Zustand am besten zur Geltung.

Für das Fotoshooting durfte aber die Deko nicht fehlen und ich stellte den Kuchen der schon fast eine Torte ist, mit Schlagsahne fertig. Dazu muss er schon gut ausgekühlt sein ,weil ja sonst die Sahne verlaufen würde….

Meine Leute am Familientisch und 2-3 andere bekamen eine Kostprobe und fanden mein Zizu Kuchen sehr lecker und gelungen. Am allerliebsten war mir wirklich die Rezeptentwicklung. Es kam mir vor wie das lösen eines Rätsels. Ihr Lieben, geniesst die goldenen Herbsttage , mit Sonne, Farbe und Herbstköstlichkeiten.

Herzlich Julia

Rhabarber und Erdbeere

Rhabarber war in diesem Jahr besonders lange in meiner Küche und Backstube vertreten. Einerseits mag ich die Rhabarber sehr gerne, sie ist doch vielseitig einsetzbar und durch ihre Säuerlichkeit ein guter Genosse in der süssen Küche.

Wahrscheinlich habe ich es schon erwähnt. Ich mag es Fruchtspiegel herzustellen und in meine Torten zu verpacken. Hier seht ihr einen Rhabarberfruchtspiegel in der Mitte der Torte. Diese Torte ist gefüllt worden mit weissem Schokoladenrahm, Schlagsahne, Erdbeermarmelade und da sich Rhabarber nicht gut eignet um als Deko angebracht zu werden, durften frische Thurgauer Erdbeeren drauf.

Dieses Stück Torte ist ebenfalls gefüllt mit einem Rhabarberspiegel, aber ich habe diesmal auf den Schokoladenrahm verzichtet und dafür die Torte mit Schlagsahne und frischen Erdbeerstücken gefüllt.

Dieser Dessert besteht aus einem Rhabarbervanillekompott, Einer Quark-Mascarpone-Creme, Mandelknusper und einem kleinen Stück Erdbeere. Die Erdbeeren bei uns liessen diese Jahr lange auf sich warten. Die wenigen in meinem Garten beginnen erst jetzt die Frucht auszubilden. Fürs Cafe beziehe ich die Erdbeeren bei den Landwirten in meinem Dorf und dort sind sie nun seit einer Woche Erntereif. Aber auch Regen hat seine schönen Seiten….

…darum ein Foto aus meinem Garten. Ich bin total fasziniert über die silbernen Regentropfen auf den Blättern des Frauenmantels und es ist eine gute Sache stehen zu bleiben und im realen Leben, Natur-Pur-Schauspiele aufzusaugen.

Seit Ende April bei schönem Wetter und ab 1 Juni Wetterunabhängig kann ich nun wieder mein Cafe geöffnet haben. Ich freue mich sehr darüber wieder Gäste begrüssen zu dürfen. Übers Sommerhalbjahr biete ich nebst den Frühstücksangebot und den Desserts auch ein kaltes gemischtes Plättli an. Mein Highlight ist der Hummus. Ich mag das Kirchererbsenmus sehr und es beamt mich tatsächlich etwas in die Ferien.

Der Start in mein Cafe-Alltag war anfänglich etwas herausfordernd, bis ich wieder die Routine hatte und auch die Vorräte wieder aufgefüllt waren. Inzwischen bin ich wieder eingespurt und freue mich sehr Gäste begrüssen zu dürfen, kleine Feste mit meinen Köstlichkeiten zu beliefern und auch wieder Rezepte auszuprobieren mit dem Ziel mein Sortiment attraktiv zu halten. Rechts seht ihr einen Schokoladen Fondant Kuchen. Er sieht eher unspektakulär aus aber ist ein Traum von zartschmelzendem Genuss. Dieser Kuchen ist die Entdeckung des Frühlings. Mit Rahm oder Glace und oder Erdbeeren – einfach herrlich.

Meine Sommerpause ist in diesem Jahr kürzer und dauert nur vom 15.7 -25.7 , weiter habe ich meine Öffnungszeit am Samstag geändert -ich habe neu geöffnet bis um 16h- nicht zu vergessen haben wir neu einen einfachen Stellplatz für 1 Wohnmobil oder Wohnwagen eingerichtet. Es ist eine Freude Gästen ein exklusiver Platz anbieten zu können.

Herzlich Julia

Frühlingsgefühle

Ich schreibe einen kurzen Blitzbeitrag. Der Frühling – ich liebe ihn einfach-
und es ist höchste Zeit das es auf meinem Blog auch etwas nach Frühling aussieht. Da ich zur Zeit bekannterweise keine Gäste bewirten kann, backe ich nicht soviel. Mir ist es ein Anliegen das meine Gebäcke und Torten auch gegessen werden können.

Eine Schwedische Mandeltorte inspirierte mich zu dieser Kreation. Es entstand eine leichte Johannisbeeren-Mandel-Torte. Geschmacklich passt dieses Törtchen absolut in den Frühling und wäre sogar im Sommer ein feiner Genuss. Ich meinerseits würde noch etwas nachjustieren bezüglich Geschmack. Ein wenig Bittermandelaroma oder weisse Schokolade würde das Gebäck gut ergänzen. Eine Korrektur die sein muss bezieht sich auf die Stabilität. Ihr seht bis manchmal eine Inspiration umgesetzt ist und als gut befunden wird braucht es ein, zwei manchmal drei Versuche.

Diese leichte Torte war schlussendlich sehr zügig genossen worden und wir haben definitive schon ein wenig den Frühling gefeiert, wohlwissend das der Winter sich noch nicht wirklich verabschiedet hat. Das ist auch gut so. Ihr Lieben geniesst die Sonnenstrahlen, die ersten Blumen und das erwachen der Natur.

Warten oder einfach Advent

Bevor das Jahr zu Ende geht, möchte ich einen Post zum Jahresende schreiben. Das Jahr 2020 war in vielerlei Hinsicht ein spezielles Jahr. Warten wurde zu einer Tätigkeit die mich irgendwie begleitet hat oder einen grösseren Raum einnahm wie die Jahre zuvor. Die eine Warterei ist oft mühsam und ermüdend, andere Wartezeiten belohnen mich. Warten hat auch seinen Platz beim backen.

Nusszöpfli

Beim herstellen von Hefegebäck ist das Warten ein wichtige Tätigkeit. Warten lässt andere arbeiten, hier in dem Fall die Hefe. Nach einer gewissen Zeit entscheide ich, gut der Teig scheint mir genug aufgegangen zu sein. Jetzt darf ich Ihn weiterverarbeiten. Nochmals warten, dann backen, warten bis das Gebäck ausgekühlt ist. Es hat sich gelohnt. In ein lauwarmes Hefegebäck zu beissen, dazu etwas kalte Butter und einen wohlriechenden Kaffee…..mhhh, ist das nicht ein bisschen Himmel auf Erden? Das Warten hat sich gelohnt.

Grittibänz 2020

Da es dem Grittibänz verboten wurde, während der Wartezeit Sport zu betreiben, ist er kugelrund geworden. In diesem Fall ist dies kein Problem, er schmeckte lecker.

Zimtschnecke in einer Gugelhupfform gebacken

In der kalten Jahreszeit mag ich Hefegebäck besonders. Es ist nahrhaft einerseits und dazu ein Seelenschmeichler . Mit Zimt, der perfekte fühl-dich-geborgen-Food.

Zimtfladen

Mein allererster Zimtfladen. Ich mochte ihn sehr. Mein Teenager meinte zwar, „die Schokolade gehört einfach nicht drauf, so ist dies nicht ein richtiger Zimtfladen.“

Naja, ich finde die dunkle Schokolade macht Ihn edler und rundet den Geschmack ab.

Bald wird es den nächsten geben, da ich noch unbedingt etwas ausprobieren möchte.

Zwetschgen-Marroni-Torte

Diese Torte ist/war schlicht und einfach der Hammer und verkürzt Dir jede Art von Wartezeit. Sie vereint Herbst und Winter, ist leicht und zugleich bodenständig und schmeckt einfach himmlisch.

Warten ist etwas was ich echt nicht wirklich mag. Warten lässt mich lernen auszuhalten. Etwas ausgehalten zu haben lässt mich Sinn empfinden. Im Rückblick hat sich manche Warterei gelohnt. Advent heisst Ankunft. Eine Ankunft setzt meist eine Wartezeit und Vorbereitungen voraus, ausser sie ist überraschend. Ja ihr Lieben, darüber kommen mir viele Gedanken. es wäre wohl auch spannend einen Austausch mit andern zu haben….wer weiss. Vielleicht magst du einen Kommentar hinterlassen. Würde mich freuen.

Winterstimmung

Ihr Lieben, ich wünsche euch Festtage wo ihr euch einfach Geborgen fühlen dürft. Ich wünsche euch Vertrauen und Geduld und ich wünsche euch einen Ort wo ihr auftanken könnt.

herzlich Julia

Herbst im Café und in meinem Alltag

Die Jahreszeiten nehmen ihren Lauf. Manchmal etwas mehr in der Norm was Niederschläge und Temperaturen anbelangen, manchmal auch weniger….Die letzten paar Wochen lernte ich einfach einen Tag um den andern zu nehmen. Das Schöne, geniesse ich in vollen Zügen, die Lebensaufgaben mit gewissen Herausforderungen probiere ich so anzunehmen wie sie sind und habe das Ziel das beste daraus zu machen…..

Dieses Bild mag ich sehr, es drückt für mich Herbst aus. Ich geniesse es rund um meinen Hof so leckere Früchte ernten zu dürfen. Sie finden Verwendung in Desserts, Marmeladen oder getrocknet, als Snack.

Freunde erzählten mir von ihrer Reise im Norden Deutschlands und von einem leckeren Schwedenbecher den sie in einem hübschen Café genossen. Von einem Schwedenbecher hatte ich zuvor noch nie gehört. Da ich eine Affinität zu Schweden und zum Apfel habe, machte ich mich diesen Herbst an die Umsetzung dieses Desserts. Du siehst Vanilleglace, Apfelmus, Rahm, Mandelwürfel und Caramel Sirup. Alternativ bot ich auch Haselnusslikör an. (Eierlikör mag ich nicht besonders).So wurde aus einem Schwedenbecher ein Schwedenteller. Zum anschauen finde ich dies hübscher, jedoch zum essen selbst, bietet wohl die Variante im Becher/Glas das bessere Erlebnis.

Die Streuselliebe wurde im Miteinander von feinen Fellenberg-Zwetschgen einem Rührteig und Schlagsahne gefeiert.

Lange hegte ich eine innere Vorstellung einer Brottorte. In diesem Herbst hatte ich nun die Gelegenheit sie umzusetzen. Schweden lässt grüssen-Smörgastarta-. Keine Angst sie ist rein pflanzlich weil Fisch ist auch so gar nicht meins.

Meine Brottorte füllte ich mit einem Gurkenspiegel, welchen ich mit Dill und anderen Gewürzen abschmeckte. Die 2 Lage bestand aus einem Tomatenspiegel. Zu guter letzt wurde sie mit Frischkäse eingestrichen. Mir schmeckte sie sehr gut und dennoch habe ich 2 Verbesserungsideen. Der Gurkenspiegel war zu mächtig, Der Frischkäseanteil könnte mehr sein und Basilikum würde das ganze geschmacklich bestens abrunden….So ist diese Torte ein learning by doing Projekt geworden.

Frohe Feste wurden im Rahmen des Möglichen gefeiert in diesem Herbst.

So erlebte ich viele schöne und lustige Stunden mit Freunden und Familie. Aber auch zu diesem Herbst gehörte das teilnehmen einer Abschiedsfeier eines zu früh verstorbenen, Menschen. Danach gings bald einem älteren Familienmitgliedes sehr schlecht, inzwischen aber wieder auf dem Weg der Besserung. Weiter machte das weltbekannte Virus einen Abstecher in unserm Haushalt.3/5tel waren krank mit mittelstarken Symptomen. Wir haben es nun soweit gut überstanden und ich freue mich über einige Monate Immunität. Diese Woche bekam mein jüngster noch einen Gips verpasst, sein Fahrrad warf in ab dem Sattel….trotz alledem fühle ich mich sehr ruhig und getragen und nehme einen Tag um den andern. Ihr Lieben wie vielfältig war dein Herbst. Was hast du schönes erlebt und was war herausfordernd?

Ich lasse Dich herzlich Grüssen

Julia

Sommer 20 /Part 1

Die ersten Wochen nach dem Corona-Lockdown gehören bereits der Vergangenheit an. Ich habe mich sehr gefreut als ich die ersten Gäste wieder begrüssen durfte im Cafe. Ich lasse euch einige Impressionen da.

Die Erdbeere spielte klar die Hauptrolle in den Wochen vor den Sommerferien. Ich bin glücklich das es 2 Landwirte in unmittelbarer Umgebung gibt wo ich jeweils die feinen Früchte beziehen kann.So fanden einige Thurgauer Erdbeeren ihr Plätzchen in einem feinen Dessert oder als Zugabe im Frühstücksmüesli.

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Inspiriert durch einen Roman,probierte ich das Erstemal Scones aus,natürlich mit selbstgemachter Erdbeermarmelade und Doppelrahm.Ich fand das Resultat sehr lecker und ich gehe davon aus, das ich sie demnächst in meinem Cafe anbieten werde.

Zwei, drei Änderungen möchte ich mir noch überlegen und schauen wie ich diese konkret umsetzten möchte.

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Ganz kurz sagte noch die Aprikosen – HALLO- in meinem Cafe. Hier als Fruchtspiegel in einer Torte. Diese Torte war sehr faszinierend,die orange Aprikosenfüllung , kombiniert mit weissem Schokoladenrahm. Sehr lecker.

IMG_20200620_071742_205 (1)I am happy, kurz bevor ich nach der Sommerpause wieder starte in meinem Cafe, hab ichs doch noch geschafft einen Blogbeitrag zu schreiben.Wo auch die Zeit immer so bleibt. Ich genoss diesen Sommer bis anhin sehr und freue mich auf die nächsten Wochen wo der Alltag wieder etwas strukturierter sein wird und ich mein Cafe wieder öffne.

Ich wünsche Dir lieber Leser/liebe Leserin noch wunderschöne Sommertage. 

Herzlich Julia

Frühlingsruhe?

ja wer hätte das gedacht das zwischen 2 Posts so vieles geschehen könnte und unser Alltag auf einmal ein anderer ist….

Kurz vor dem Lockdown durfte ich noch eine Feier ausrichten. Es war ein sehr schönes und freudiges Fest. Ich möchte euch einige Einblicke gewähren.

Mein Cafe wurde geschmückt mit Tulpen, Ranunkeln, Schleierkraut, Federn, Zweigen u.s.w. Das Geburtstagskind ergänzte das Cafe mit eigenen Fotos und Wimpeln. Alles passte wunderbar zusammen.

Da ich an so einem Anlass doch immer etwas in Eile bin, kommt das fotografieren zu kurz.So sind die Fotos etwas hell geworden. Nach Apero, Salat und Gschwellten (Pellkartoffeln) mit Käsebuffet durften sich die Gäste am Dessertbuffet bedienen.

Eine Schokoladen-Kirschentorte mit wunderschöner Marzipanrose durfte nicht fehlen.

Hinten steht eine erfrischende, leichte Ananastorte. Haribo ist immer das zugekaufte Extra für alle Kids und Teenis und andere….ich schaue immer das sie farblich passen und es gibt ja bekanntlicherweise eine grosse Auswahl. Weiter sieht ihr in den Bechern angerichtet ein Pannacotta mit Himbeersauce…

Cookies hier in der Sorte Kokos-Cranberry und ein Moelleux aux Chocolat ergänzen das Buffet.


Der frische Fruchtsalat rundete das Buffet ab. Dieser ist der perfekte Frischekick und äusserst beliebt als die vitaminhaltige und kalorienarme Ergänzung.


Ab wann es wieder möglich sein wird dich mit Torten, Kuchen, Glace, frischem Brot, Frühstück, Kaffeeduft und einer gemütlichen Atmosphäre zu verwöhnen steht noch in den Sternen. Sicher ist das ich mich auf diesen Moment sehr freue. Bis dahin wünsche ich euch das ihr eine gute entschleunigte Zeit habt. Die schönen Frühlingstage geniessen könnt und trotzdem euer Herz für Frieden und Freude öffnet auch wen rundherum und manchmal auch ganz nah unverständliches und trauriges passiert. Friede, Ruhe, Dankbarkeit hilft das Schwere zu tragen, es ist eine Ergänzung und nicht ein ENTWEDER/ ODER. seit herzlich gegrüsst und bis auf hoffentlich bald. Julia

Apfeltorte im Licht und Schattenspiel

Der Winter hat seine schönen und faszinierenden Seiten. Licht und Schatten,Sonne und Nebel. Nacht und das leuchten der Sterne, dies und noch mehr sind Naturbegebenheiten die mich immer wieder in Erstaunen. So setzte ich eine meiner Torten diesbezüglich in Szene.

Die winterliche Sonne bringt manchmal Dinge zum Vorschein die unangenehm sind. Es werden Ecken beleuchtet die sonst selten einen Sonnenstrahl abbekommen. Stress?oder die Chance? hinzuschauen und diese Ecke zu putzen. Vieles was im aussen geschieht lässt sich auch im Innen anwenden. Grad zur Zeit des Jahreswechsels und des Innehaltens besteht die Möglichkeit, das Licht uns etwas in der Seele aufzeigt was nicht in Ordnung ist, eine Ecke die wiedermal einen Staubwedel,Putzlappen oder eine Entrümpelung vertragen würde. Ja, manchmal ist es schmerzhaft hinzuschauen und anzunehmen was du siehst, aber es lohnt sich.

Ein weiterer Gedanke,

ist es nicht oft so, dass ein – vor einem liegendes- neues Jahr eher einem Schattenbild gleicht. Gewisse Umrisse sind klar. Ein ungefährer Plan fürs Jahr 2020 besteht, jedoch welche Farben und Formen, Höhen und Tiefen das Neue Jahr ausmachen bleibt noch verborgen. Für mich ist es ein wunderbares Gefühl das mein Gott mir immer zugewandt ist und mich auch im neuen Jahr begleitet.

Nun zu der Apfeltorte, vor einigen Jahren lernte ich einen kleinen Trick kennen um das braunwerden der Apfelschnitze zu verhindern. Kennt ihr den? Ich mache ein leichtes Salzwasser(kalt) gebe die Apfelschnitze für ein kurzes Bad rein, lasse sie schnell abtropfen und dekoriere dann damit die Torte.

Beim fotografieren des Innenlebens war die Sonne und somit das Schattenspiel vorbei. In der Torte findet sich ein Apfelspiegel mit Wintergewürzen, helle Biscuits und Rahm. Ich mochte diese Torte sehr. Nun stelle ich grad fest, das ich wohl das Rezept des Apfelspiegels wiedermal nicht aufgeschrieben habe. Naja das wäre allenfalls noch ein Vorsatz den ich mir nehmen könnte, grad beim Tun aufzuschreiben, von was ich wieviel verwendet habe….Habt ihr euch Vorsätze fürs neue Jahr genommen?

Ihr Lieben, ich wünsche euch, das ihr euch im Neuen Jahr getragen wissen dürft. Das ihr Faszination erlebt wo auch immer. Seis auf dem Teller, In der Natur oder auf eurer inneren geistlichen Reise.

herzlich Julia