Warten oder einfach Advent

Bevor das Jahr zu Ende geht, möchte ich einen Post zum Jahresende schreiben. Das Jahr 2020 war in vielerlei Hinsicht ein spezielles Jahr. Warten wurde zu einer Tätigkeit die mich irgendwie begleitet hat oder einen grösseren Raum einnahm wie die Jahre zuvor. Die eine Warterei ist oft mühsam und ermüdend, andere Wartezeiten belohnen mich. Warten hat auch seinen Platz beim backen.

Nusszöpfli

Beim herstellen von Hefegebäck ist das Warten ein wichtige Tätigkeit. Warten lässt andere arbeiten, hier in dem Fall die Hefe. Nach einer gewissen Zeit entscheide ich, gut der Teig scheint mir genug aufgegangen zu sein. Jetzt darf ich Ihn weiterverarbeiten. Nochmals warten, dann backen, warten bis das Gebäck ausgekühlt ist. Es hat sich gelohnt. In ein lauwarmes Hefegebäck zu beissen, dazu etwas kalte Butter und einen wohlriechenden Kaffee…..mhhh, ist das nicht ein bisschen Himmel auf Erden? Das Warten hat sich gelohnt.

Grittibänz 2020

Da es dem Grittibänz verboten wurde, während der Wartezeit Sport zu betreiben, ist er kugelrund geworden. In diesem Fall ist dies kein Problem, er schmeckte lecker.

Zimtschnecke in einer Gugelhupfform gebacken

In der kalten Jahreszeit mag ich Hefegebäck besonders. Es ist nahrhaft einerseits und dazu ein Seelenschmeichler . Mit Zimt, der perfekte fühl-dich-geborgen-Food.

Zimtfladen

Mein allererster Zimtfladen. Ich mochte ihn sehr. Mein Teenager meinte zwar, „die Schokolade gehört einfach nicht drauf, so ist dies nicht ein richtiger Zimtfladen.“

Naja, ich finde die dunkle Schokolade macht Ihn edler und rundet den Geschmack ab.

Bald wird es den nächsten geben, da ich noch unbedingt etwas ausprobieren möchte.

Zwetschgen-Marroni-Torte

Diese Torte ist/war schlicht und einfach der Hammer und verkürzt Dir jede Art von Wartezeit. Sie vereint Herbst und Winter, ist leicht und zugleich bodenständig und schmeckt einfach himmlisch.

Warten ist etwas was ich echt nicht wirklich mag. Warten lässt mich lernen auszuhalten. Etwas ausgehalten zu haben lässt mich Sinn empfinden. Im Rückblick hat sich manche Warterei gelohnt. Advent heisst Ankunft. Eine Ankunft setzt meist eine Wartezeit und Vorbereitungen voraus, ausser sie ist überraschend. Ja ihr Lieben, darüber kommen mir viele Gedanken. es wäre wohl auch spannend einen Austausch mit andern zu haben….wer weiss. Vielleicht magst du einen Kommentar hinterlassen. Würde mich freuen.

Winterstimmung

Ihr Lieben, ich wünsche euch Festtage wo ihr euch einfach Geborgen fühlen dürft. Ich wünsche euch Vertrauen und Geduld und ich wünsche euch einen Ort wo ihr auftanken könnt.

herzlich Julia

Herbst im Café und in meinem Alltag

Die Jahreszeiten nehmen ihren Lauf. Manchmal etwas mehr in der Norm was Niederschläge und Temperaturen anbelangen, manchmal auch weniger….Die letzten paar Wochen lernte ich einfach einen Tag um den andern zu nehmen. Das Schöne, geniesse ich in vollen Zügen, die Lebensaufgaben mit gewissen Herausforderungen probiere ich so anzunehmen wie sie sind und habe das Ziel das beste daraus zu machen…..

Dieses Bild mag ich sehr, es drückt für mich Herbst aus. Ich geniesse es rund um meinen Hof so leckere Früchte ernten zu dürfen. Sie finden Verwendung in Desserts, Marmeladen oder getrocknet, als Snack.

Freunde erzählten mir von ihrer Reise im Norden Deutschlands und von einem leckeren Schwedenbecher den sie in einem hübschen Café genossen. Von einem Schwedenbecher hatte ich zuvor noch nie gehört. Da ich eine Affinität zu Schweden und zum Apfel habe, machte ich mich diesen Herbst an die Umsetzung dieses Desserts. Du siehst Vanilleglace, Apfelmus, Rahm, Mandelwürfel und Caramel Sirup. Alternativ bot ich auch Haselnusslikör an. (Eierlikör mag ich nicht besonders).So wurde aus einem Schwedenbecher ein Schwedenteller. Zum anschauen finde ich dies hübscher, jedoch zum essen selbst, bietet wohl die Variante im Becher/Glas das bessere Erlebnis.

Die Streuselliebe wurde im Miteinander von feinen Fellenberg-Zwetschgen einem Rührteig und Schlagsahne gefeiert.

Lange hegte ich eine innere Vorstellung einer Brottorte. In diesem Herbst hatte ich nun die Gelegenheit sie umzusetzen. Schweden lässt grüssen-Smörgastarta-. Keine Angst sie ist rein pflanzlich weil Fisch ist auch so gar nicht meins.

Meine Brottorte füllte ich mit einem Gurkenspiegel, welchen ich mit Dill und anderen Gewürzen abschmeckte. Die 2 Lage bestand aus einem Tomatenspiegel. Zu guter letzt wurde sie mit Frischkäse eingestrichen. Mir schmeckte sie sehr gut und dennoch habe ich 2 Verbesserungsideen. Der Gurkenspiegel war zu mächtig, Der Frischkäseanteil könnte mehr sein und Basilikum würde das ganze geschmacklich bestens abrunden….So ist diese Torte ein learning by doing Projekt geworden.

Frohe Feste wurden im Rahmen des Möglichen gefeiert in diesem Herbst.

So erlebte ich viele schöne und lustige Stunden mit Freunden und Familie. Aber auch zu diesem Herbst gehörte das teilnehmen einer Abschiedsfeier eines zu früh verstorbenen, Menschen. Danach gings bald einem älteren Familienmitgliedes sehr schlecht, inzwischen aber wieder auf dem Weg der Besserung. Weiter machte das weltbekannte Virus einen Abstecher in unserm Haushalt.3/5tel waren krank mit mittelstarken Symptomen. Wir haben es nun soweit gut überstanden und ich freue mich über einige Monate Immunität. Diese Woche bekam mein jüngster noch einen Gips verpasst, sein Fahrrad warf in ab dem Sattel….trotz alledem fühle ich mich sehr ruhig und getragen und nehme einen Tag um den andern. Ihr Lieben wie vielfältig war dein Herbst. Was hast du schönes erlebt und was war herausfordernd?

Ich lasse Dich herzlich Grüssen

Julia

Sommer 20 /Part 1

Die ersten Wochen nach dem Corona-Lockdown gehören bereits der Vergangenheit an. Ich habe mich sehr gefreut als ich die ersten Gäste wieder begrüssen durfte im Cafe. Ich lasse euch einige Impressionen da.

Die Erdbeere spielte klar die Hauptrolle in den Wochen vor den Sommerferien. Ich bin glücklich das es 2 Landwirte in unmittelbarer Umgebung gibt wo ich jeweils die feinen Früchte beziehen kann.So fanden einige Thurgauer Erdbeeren ihr Plätzchen in einem feinen Dessert oder als Zugabe im Frühstücksmüesli.

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Inspiriert durch einen Roman,probierte ich das Erstemal Scones aus,natürlich mit selbstgemachter Erdbeermarmelade und Doppelrahm.Ich fand das Resultat sehr lecker und ich gehe davon aus, das ich sie demnächst in meinem Cafe anbieten werde.

Zwei, drei Änderungen möchte ich mir noch überlegen und schauen wie ich diese konkret umsetzten möchte.

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Ganz kurz sagte noch die Aprikosen – HALLO- in meinem Cafe. Hier als Fruchtspiegel in einer Torte. Diese Torte war sehr faszinierend,die orange Aprikosenfüllung , kombiniert mit weissem Schokoladenrahm. Sehr lecker.

IMG_20200620_071742_205 (1)I am happy, kurz bevor ich nach der Sommerpause wieder starte in meinem Cafe, hab ichs doch noch geschafft einen Blogbeitrag zu schreiben.Wo auch die Zeit immer so bleibt. Ich genoss diesen Sommer bis anhin sehr und freue mich auf die nächsten Wochen wo der Alltag wieder etwas strukturierter sein wird und ich mein Cafe wieder öffne.

Ich wünsche Dir lieber Leser/liebe Leserin noch wunderschöne Sommertage. 

Herzlich Julia

Apfeltorte im Licht und Schattenspiel

Der Winter hat seine schönen und faszinierenden Seiten. Licht und Schatten,Sonne und Nebel. Nacht und das leuchten der Sterne, dies und noch mehr sind Naturbegebenheiten die mich immer wieder in Erstaunen. So setzte ich eine meiner Torten diesbezüglich in Szene.

Die winterliche Sonne bringt manchmal Dinge zum Vorschein die unangenehm sind. Es werden Ecken beleuchtet die sonst selten einen Sonnenstrahl abbekommen. Stress?oder die Chance? hinzuschauen und diese Ecke zu putzen. Vieles was im aussen geschieht lässt sich auch im Innen anwenden. Grad zur Zeit des Jahreswechsels und des Innehaltens besteht die Möglichkeit, das Licht uns etwas in der Seele aufzeigt was nicht in Ordnung ist, eine Ecke die wiedermal einen Staubwedel,Putzlappen oder eine Entrümpelung vertragen würde. Ja, manchmal ist es schmerzhaft hinzuschauen und anzunehmen was du siehst, aber es lohnt sich.

Ein weiterer Gedanke,

ist es nicht oft so, dass ein – vor einem liegendes- neues Jahr eher einem Schattenbild gleicht. Gewisse Umrisse sind klar. Ein ungefährer Plan fürs Jahr 2020 besteht, jedoch welche Farben und Formen, Höhen und Tiefen das Neue Jahr ausmachen bleibt noch verborgen. Für mich ist es ein wunderbares Gefühl das mein Gott mir immer zugewandt ist und mich auch im neuen Jahr begleitet.

Nun zu der Apfeltorte, vor einigen Jahren lernte ich einen kleinen Trick kennen um das braunwerden der Apfelschnitze zu verhindern. Kennt ihr den? Ich mache ein leichtes Salzwasser(kalt) gebe die Apfelschnitze für ein kurzes Bad rein, lasse sie schnell abtropfen und dekoriere dann damit die Torte.

Beim fotografieren des Innenlebens war die Sonne und somit das Schattenspiel vorbei. In der Torte findet sich ein Apfelspiegel mit Wintergewürzen, helle Biscuits und Rahm. Ich mochte diese Torte sehr. Nun stelle ich grad fest, das ich wohl das Rezept des Apfelspiegels wiedermal nicht aufgeschrieben habe. Naja das wäre allenfalls noch ein Vorsatz den ich mir nehmen könnte, grad beim Tun aufzuschreiben, von was ich wieviel verwendet habe….Habt ihr euch Vorsätze fürs neue Jahr genommen?

Ihr Lieben, ich wünsche euch, das ihr euch im Neuen Jahr getragen wissen dürft. Das ihr Faszination erlebt wo auch immer. Seis auf dem Teller, In der Natur oder auf eurer inneren geistlichen Reise.

herzlich Julia

Weihnachtsbäckerei 2019

Was macht bei mir die Weihnachtsbäckerei aus….eigentlich ja die Weihnachtsplätzchen.
Intressanterweise backe ich nicht mehr so viele Guetzlis wie noch früher. Ich hab mich zurückgenommen weil ich nicht mehr sooo viel Süsses esse wie noch vor einigen Jahren,- einerseits und anderseits- ich habe nicht gerne Weihnachtsguetzli auf Vorrat bis im Februar. Ein weiterer Grund ist, dass inzwischen andere Familienmitglieder sich gerne in der Küche ausprobieren und ich staunte welche schöne Guetzlis meine Tochter gebacken hat.

Orangenschnittli

In der Weihnachtsbäckerei sind mir jedoch Aromen wichtig. So entschied ich mich Orangenschnittlis zu machen. ich mag das fruchtige Orangenaroma und weiche Innenleben dieses Guetzlis sehr.

Brunsli

Schokolade und Nuss und dies in Sternenform… Dies ist Tradition pur auf dem Weihnachtsplätzchenteller.

Lebkuchen

Gewürze wie Zimt, Nelken, Kardamon, Ingwer liebe ich sehr.Wen es duftet wärend dem backen oder der Geschmack im Mund.Einfach weihnachtlich, herrlich und so schön wärmend.

Kokosmakronen

Dieses Konfekt ist eine Kindheitserinnerung. Ich stelle sie nach einem alten Familienrezept her. Sie sind sehr soft,jedoch auch sehr süss. Beim reinbeissen meint man es sei zuerst eine süsse Wolke, später kommt der intensive Kokos voll zum tragen. Einfach ein umfassendes Esserlebnis.

Grittibänz

Auch der Grittibänz gehört zu der Weihnachtsbäckerei. Jedes Jahr bin ich gespannt wie er fertig gebacken aussieht, ob es ihm noch zum Lachen zumute ist oder ob er eher sein Gesicht verzieht. Das diesjährige Porträt vom Grittibänz 2019 gefällt mir sehr gut.

Mit diesem freundlichen Lachen meines Grittibänzes wünsche ich euch allen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins Jahr 2020.

Herzlich Julia

Haselnüsse, Marroni und Herbstfrüchte

Nun ist der Herbst noch in vollem Gange und manchmal weht bereits ein winterliches Lüftchen. Im Cafe und in der Backstube haben/hatten diesen Herbst, Zwetschgen, Haselnüsse und Marroni Hochsaison.

(lieber Leser, nach mehrmaligem korrigieren und abspeichern nimmt das System mir die Änderungen nicht an (jedenfalls nicht in der Vorschau).Was passiert wen ich nun veröffentliche weiss ich noch nicht, ich hoffe ihr verzeiht mir die Fehler)

Haselnusszimtschnitten sind soft,vollmundig und dank der zugegebenenen Zuchcetti schön feucht.

Hier seht ihr eine Haselnusstorte mit Schokoladenrahm und Zwetschgenmarmelade.

Das Handling dieser Torte ist etwas eine Herausforderung.Jedoch der HAselnussgeschmack ist herrlich und eine schöne Abwechslung in der Dessertkarte im Herbst.

Marronitorte mit Trauben.

MArroni und nochmals Marroni. Ich liebe Marroni und Vermicelles und Marronibrotaufstrich und MArronisuppe und ….eben Marronitorte. viele von euch kennen den tessinermarronikuchen. Aus dieser Rezeptbasis habe ich dann eine Torte kreiert.ein Teil Marronikuchen, rahm und schokoladenbiscuit und frische Trauben machen diese Torte aus. Ich mag sie sehr und, logisch ist ja aus MArroni…

Apfelstreuselkuchen, gebacken nach einem Rezept von zimtkeksundapfeltarte.com

Dieser Apfelstreuselkuchen sieht sehr unscheinbar aus aber schmackt himmlisch gut.Kuknusprig,frisch anch Apfel und die Frischäsecremfüllung unter den Apfelschnitten macht ihn zu etwas besonderem. Natürlich schmeckt man sehr den Btter…aber das ist echt einfach fein:Punkt.

Meine Herbstdeko.

Ich mag Deko, bei der Herstellung darf es aber nicht zuviel Zeit in Anspruch nehmen.Kerzenlicht im Herbst und Winter gehört bei mir dazu, es verbreitet Seelenwärme und tut einfach gut. Gerne nehme ich Dinge die ich rund ums Haus finde..wie eben Hortensien. Diese schnitt ich im Spätsommer und lies sie an einem dunklen Ort trocknen. Später lassen sie sich gut zum Dekorieren gebrauchen.Die Hortensie war nun mein herbstlicher floraler Begleiter im und ums Cafe in diesem Herbst.Nun wird es langsam Zeit winterliches und weihnachtliches hervorzuholen…ich freue mich auf die winterliche Atmosphäre…ich mags eher schlicht und einfach mein Grundsatz ist…alles im Mass…es soll einfach vor Lauter Glitzer nicht blenden.

Mit diesem Bild verabschiede ich mich vom Herbst, welche Gebäcke, Guetzli und co ich im Advent backen werde weiss ich noch nicht so genau. Nun wünsche ich Dir einen schönen Advent mit ruhigen Momenten und genussvollen feinen Sachen die Dir hin und wieder den Alltag versüssen oder Dir einfach gut tun.

Frankreich in der Backstube

Anfang Juni verbrachten wir eine Woche in Frankreich.Ich kam aus dem Staunen fast nicht raus…die Franzosen haben es drauf und erschaffen perfekte Patisserie.An das filigrane Handwerk traute ich mich noch nicht ran, aber die köstlichen Moelleux aus dem Maison Adam haben es mir angetan. Sie schmecken himmlisch!

Original Moelleux Chocolat et Noisettes aus dem Hause Adams

Im Internet machte ich mich schlau über diese Gebäck. Nein das Original Rezept wurde natürlich nicht verraten. Aber das Hause Adams überlegte sich vor Jahren einen Reisekuchen zu backen der einige Tage im Kühlschrank hält. Extra für Touristen.Mein Enthusiasmus war geweckt und kaum zu Hause probierte ich diese herrlichen, saftigen Moelleux, nach zu backen.

Et Voilà, mit dem Resultat bin ich sehr zufrieden, sie schmecken wunderbar, sind sehr weich und saftig.Aber nicht flüssig und nicht vergleichbar mit einem herkömmlichen Muffin. Eben französisch angehaucht und es bitzeli anders und ein wenig a là Julie. Habe aber ungefähr 4 Versuche gebraucht bis ich das Rezept so hatte wie ich es wollte….

Jetzt fragt man sich, ja schmecken sie jetzt gleich wie die Ferienerinnerung. Nicht ganz, den letzten Schlüssel zum Original Rezept habe ich nicht gefunden. Ich erahne Ihn jedoch…scheue aber den Arbeitsaufwand den der letzte Schliff mit sich bringen würde….respektive ich muss mal die Augen offenhalten ob ich diesen Bestandteil auch einkaufen könnte…

So hat nun ein bisschen Frankreich in meine Backstube Einzug gehalten und ich freue mich die Moelleux auch hin und wieder im Cafe/Laden anzubieten….und wen ich das so schreibe gehen meine Erinnerung an die schöne Zeit am Meer in Biarritz zurück,

Strandabschnitt Biarritz

Ihr Lieben, ich wünsche euch ganz schöne Sommerwochen. Fahrt Ihr weg? Lässt Ihr euch inspirieren wen es in andere Länder geht. Für mich sind Ferien und Reisen Inspiration pur. Einfach Nachhaltige Ferien weil sie Zuhause eine Wirkung hinterlassen. In dem Sinne – gnüsseds – Zuhause oder unterwegs.

herzlich Julia

Rhabarber, Rhabarber, Rhabarber

Ich liebe dieses Gemüse, ich mag die Säure und überhaupt Rhabarber ist geboren um in Desserts verarbeitet zu werden.

So habe ich wiedermal ein Törrtchen kreiert von dem ich fast nicht genug bekommen kann. Es ist soooo lecker und leicht.

Der Boden besteht aus einem Rührteig. Kennt ihr den Begriff Kettenkochen. Zum Bsp. gibt es an einem Tag Gschwellt/Pellkartoffeln mit Käse am nächsten Tag mache ich aus den vorigen Pellkartoffeln Rösti…..Beim backen geht dies auch…

Also zurück zum Rührteig.Ich mache genug davon für einen Blechkuchen, von der Masse nehme ich einen Teil weg und gebe den Teig in eine Springform um später einen Biscuitboden für genau diese Torte zu haben. Es macht Sinn für diese Torte einen etwas behäppigeren Boden herzustellen…der normale Biscuitboden wäre mir zu weich.

Auf den Biscuitboden kommt die leckere Rhabarberschicht. Nach dem festwerden dieser Schicht,schliesse ich die Torte mit geschlagenen Rahm ab. Zum Dekorieren verwende ich zur Zeit sehr gerne Zitronenmellisseblätter. Ein herrliches Kraut das direkt vor meiner Haustüre wächst. Das Grün finde ich super Frühlingshaft, erfrischend und aufmunternd.

Rhabarberblechkuchen mit dem selben Rührteig wie der Biscuitboden.

Ihr Lieben, nun wünsche ich euch eine leckere Rhabarberzeit..Dazu hab ich euch noch ein paar Ideen die ganz easy sind.

Koche einen Topf Rhabarberkompott, daraus lassen sich folgende Leckereien herstellen…

– Rhabarberschnittli (1 Zwieback,1 grosser Löffel Kompott darüber und einen Tupfen Schlagsahne

-Crêpes mt Kompott und Sahne

-Pannacotta mit Rhabarberkompott

Ja, ich denke das sind so meine Rhabarber-Lieblinge….also happy Rhabarberzeit!

Herzlich Julia

Frühling

Ich liebe den Frühling…..und freue mich jedes Jahr aufs Neue. Die Vögel pfeifen ihr Frühlingslied, Zweige bekommen Knospen und die ersten Blättchen entrollen sich…es kommt wieder Leben in die Winterstille. Auch im Kaffee freue ich mich über neue Farben.

Osterkuchen mit Kokos und Schokoladenguss

Durch verschiedene Inspirationen wob sich die Idee zu einem etwas anderen Osterkuchen…..Von einer Pfanne fertig gekochtem Milchreis nahm ich 300gr weg, versah das Schälchen Milchreis mit einem Kleber -Reserviert- weil die Resteverwertung von Milchreis funktioniert in meiner Familie sehr gut. Klalter Milchreis schmeckt unsern Kids zum Frühstück,zum Zvieri oder immer wen der „Hunger“ ruft.

Dem Milchreis fügte ich Kokosraspel zu und Zitronenabrieb. Gab dann eine Portion Zuckereierschaum bei und stellte so die Füllung fertig.

Auf den Schokomürbeteig gab ich zuerst Kokosraspeln und belegte ihn mit halbierten, tiefgekühlten Kirschen, danach gab ich die Füllung darüber. Nach dem backen goss ich einen Schokoladenganache darüber und verzierte das ganze mit den legendären Zuckerostereiern.

Ostern ist auch sonst im Hoflädeli zu finden, so entstanden Frühlingshaft dekorierte Marzipan-Ostereier am Stiel. Sie gefallen mir sehr gut……

Ja was ist Ostern für mich…hier wird Weihnachten Tatsache, das Licht hat dann die Dunkelheit besiegt. Mein Glaube an meinen Gott der mir einen Erlöser gesandt hat nimmt schweres aus dunklen Stunden und schafft neues, farbiges, lebendiges. Ein Privileg, dass in der Schweiz diese Feiertage mit der Jahreszeit übereinstimmen…..die Schöpfung/Natur ist mir oft Predigt und lässt mich Gott besser verstehen.

Ihr Lieben ich wünsche euch von Herzen eine wunderschöne Frühlings und Osternzeit.

herzlich Julia

Orangen-Zeit

Winter ist Orangen-Zeit. Ich finde diese farbenfrohe Frucht schmeckt je weiter der Winter fortgeschritten ist, umso besser. Die extra Vitamine welche die Orange liefert sind auch sehr willkommen.

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Dieses leckere Stück Torte kommt nicht so süss daher, Orangenmarmelade und Orangenstücke in der Füllung verleihen der Torte Frische und Leichtigkeit.

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Mich fasziniert das Farbenfrohe dieser Torte. Immer wieder staune ich über das bunte im Leben und auf dem Teller.

En Guete! Dieses Stück Torte schmeckte herrlich, schokoladig und frisch und frau könnte glatt noch ein 2tes Stück davon verputzen. Doch dies lasse ich lieber..ja weil… hmm überall begegnen mir Ernährungwissenschaftler/innen…es herrscht wohl Hochkonjunktur am ende des Winters. Meine Empfehlung ist es, eine ausgewogene Mischkost zu essen, da gehört durchaus auch mal ein Dessert dazu.Einfach alles im Mass und dem täglichen Verbrauch angepasst. Vitamine im Dessert sind doch das Beste was einem passieren kann. Nicht?

herzlich Julia