Weihnachtsbäckerei oder es duftet nach…?

Letzte Woche startete auch ich mit weihnachtlichen Beilagen im Guetzliteig und genoss die herrlichen Düfte welche durch meine Backstube zogen.

Was ist eigentlich das besondere wen Frau auf dem Land wohnt und hier bäckt. Wo liegt der Unterschied zu einer Backstube in der Stadt ?

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Ich bin ein richtiger Nasenmensch, Düfte nehme ich immer sehr intensiv war, darum ist das backen in der Weihnachtszeit für mich etwas besonderes. Aber diese Woche war es schon recht speziell…da atme ich stundenlang Backstubenduft ein und freue mich daran und dann…

…kommt der Moment wo ich die Türe öffne und nach draussen gehe. Im Null Koma nichts bin ich in der Realität angekommen und Jauche Duft steigt unangenehm und in voller Wucht in meine Nase….ja der Winter steht vor der Tür und auch die Wiesen sollen ihren Nahrungsvorrat bekommen und der Landwirt eine ruhigere Winterzeit. Das ist das Besondere was es eben ausmacht auf einem Hof zu leben und zu backen.

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Nun aber zurück zu den Cookies. Das Haselnuss-Zimt-Cookie spricht alle Sinne an…die Gewürze duften herrlich, die Nüsse knacken zwischen den Zähnen und doch ist dieser Cookie  im Erscheinungsbild sehr schlicht.

 

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Ich durfte letzte Woche einen besonderen Auftrag ausführen. Die Cookies wurden schön abgepackt in kleine „Kissenboxen „.  Es machte mir Spass dem schlichten Cookie eine festliche Verpackung zukommen zu lassen. An dieser Stelle vielen herzlichen Dank der Auftrageberin!

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Ihr Lieben, Ich wünsche euch in den nächsten Tage viele Angenehme und wohltuende Dufterlebnisse, sei es durch vorweihnachtliches Gebäck  oder der erste Schnee, welcher seinen Duft vorausschickt.

Herzlich Julia

Alltags-Apfelschnitten

Manchmal ist es einfach gut wen es genug Vorrat an Kuchen hat für Zvieris, für die Kaffeerunde mit Freunden oder als Mitbringsel.Einen grossen Blechkuchen finde ich da immer super.Er gibt viele Stücke her, welche nach Belieben verteilt werden können oder als  Vorrat in den Tiefkühler wandern.

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Da ich immer noch voll in der Apfelzeit stecke, habe ich euch nochmals ein Apfelrezept.

 

Alltags-Apfelschnitten

Mürbeteig

570g Mehl

100g Haselnüsse gemahlen

½ Kl Salz

80g Zucker

½ Zitrone Saft und Schalenabrieb

1 dl Wasser. .sollte mit dem Saft der Zitrone total 1 ½ dl Flüssigkeit geben

1 Ei

Zuerst die trockenen Zutaten verreiben dann die flüssigen Zutaten beigeben und zu einem Teig zusammenfügen.30min ruhen lassen.

Teig auswallen und Blech (42 x 35cm) belegen. Es hatte vorigen Teig, bei mir ca.430g.

Teigboden einstechen und mit einer Lieblingsmarmelade bestreichen.

800g Äpfel in kleine Stücke geschnitten auf dem Boden verteilen.

Füllung

150g Zucker

6 Eier            zusammen in einer Küchenmaschine schaumig aufschlagen.

150g Butter         flüssig ausgekühlt beigeben

1Pck Vanillezucker

1 Zitrone Schalenabrieb

220g Haselnüsse gemahlen

4Tl Zimt       trockenen Zutaten mischen, zur Eiermasse geben. Sorgfältig zusammen mischen , über die Äpfel verteilen.

Backen: Ca. 45 min /180°/auf der untersten Rille /

Noch heiss mit einer Glasur von Zitronen und Puderzucker bestreichen.

 

 

 

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So ganz ohne Deko sieht er unspektakulär (was für ein Wort) aus. Aber sein Innenleben ist sehr reichhaltig.Er schmeckt saftig, aromatisch herbstlich und fruchtig und lässt mich Herbst geniessen.

Apropos Apfel -Zeit. Was sind deine Lieblingsrezepte? Letzten Sonntag machte ich mit meinem Jüngsten das erste mal Home-made Apfelküchlein mit Vanillesauce. Sie schmeckten sooo gut das keine Zeit blieb um ein anständiges Fotoshooting zu machen.

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Ihr Lieben, nun wünsche ich euch einen warmen und leckeren Apfelmoment.

herzlich Julia