Weihnächtliche Kuchenschnitten

Lebkuchen auf dem Blech gebacken sind einfach manchmal wie zäh oder leicht gummig. Geht es euch nicht auch so?
Ich mag den Geschmack von Lebkuchen sehr,  wünsche mir dazu aber einen weichen und fluffigen Teig.

 

IMG_20171206_103457Eine Möglichkeit mir diesen Wunsch zu erfüllen schwirrte mir im Kopf herum.Ein Rezept welches auch die Grundlage anderer Kuchen ist, erschien mir wandelbar.

Jedesmal bin ich etwas kribblig wen ich eine in mir entstandene Idee umsetzten möchte und mich aber noch was Gedulden muss bis die Zeit dazu da ist.

 

Eines Tages war es dann soweit, herrlicher Lebkuchenduft strömte durch unser Bauernhaus. Es Weihnachtet…..

 

IMG_20171206_104337Danach musste ich mich noch etwas gedulden bis zuerst das Nusstopping trocken genug war um die Schokoladenglasur darüber zu giessen und danach bis die Schokolade genug angezogen war und dann….endlich konnte ich anschneiden….

 

IMG_20171206_104141…es war genau so wie ich es mir vorgestellt hatte.

Ein schoko-nussig-fluffiger Lebkuchen ist geboren.

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Ihr Lieben, bald ist Weihnachten, ich  wünsche euch das ihr die Festtage geniessen könnt. Das Fest der  sichtbar gewordenen Liebe, welche uns Leben und Freude die Fülle verspricht ? Ist das so? Ist dies möglich.?

Ich sage ja, es ist für mich ein göttliches Ding in Zeiten wo Not und Schwere gross waren,einen für mich unerklärlichen Trost  und Frieden zu spüren und zu wissen das ich immer getragen bin und wurde.

Ganz herzlich Grüsse an euch alle

¨Julia

 

Grittibänz-Tradition am 6 Dezember

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Diesmal gibt’s nur ein kurzer Post über meinen Grittibänzen. Bei uns ist dieses Teigmännchen Tradition zum Saint Nikolaus Tag, zu dem wir eigentlich „de Samichlaus“ sagen. Ich weiss gar nicht ob diese Tradition, nur typisch schweizerisch ist oder meine europäischen Nachbarn diese auch pflegen.

So sah er aus bevor er im warmen Backofen an Bräune und Umfang zunahm. Mit

Spannung erwarte ich das Ende der Backzeit und frage mich wie er sich durchs backen verändert.

Voilà das ist er, verschmitzt am lächeln, braun gebrannt und gut genährt.

 

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Zum Abendbrot wurde er dann unsanft seiner Bestimmung zugeführt. Mit Butter und selbstgemachter Marmelade schmeckte er sooooo lecker.

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Was ist Deine Tradition am Samichlaus-Tag? Auf jeden Fall wünsche ich euch allen ein entspanntes Lächeln im Gesicht für die nächsten Wochen.

Herzlich Julia

 

 

 

 

Weihnachtsbäckerei oder es duftet nach…?

Letzte Woche startete auch ich mit weihnachtlichen Beilagen im Guetzliteig und genoss die herrlichen Düfte welche durch meine Backstube zogen.

Was ist eigentlich das besondere wen Frau auf dem Land wohnt und hier bäckt. Wo liegt der Unterschied zu einer Backstube in der Stadt ?

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Ich bin ein richtiger Nasenmensch, Düfte nehme ich immer sehr intensiv war, darum ist das backen in der Weihnachtszeit für mich etwas besonderes. Aber diese Woche war es schon recht speziell…da atme ich stundenlang Backstubenduft ein und freue mich daran und dann…

…kommt der Moment wo ich die Türe öffne und nach draussen gehe. Im Null Koma nichts bin ich in der Realität angekommen und Jauche Duft steigt unangenehm und in voller Wucht in meine Nase….ja der Winter steht vor der Tür und auch die Wiesen sollen ihren Nahrungsvorrat bekommen und der Landwirt eine ruhigere Winterzeit. Das ist das Besondere was es eben ausmacht auf einem Hof zu leben und zu backen.

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Nun aber zurück zu den Cookies. Das Haselnuss-Zimt-Cookie spricht alle Sinne an…die Gewürze duften herrlich, die Nüsse knacken zwischen den Zähnen und doch ist dieser Cookie  im Erscheinungsbild sehr schlicht.

 

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Ich durfte letzte Woche einen besonderen Auftrag ausführen. Die Cookies wurden schön abgepackt in kleine „Kissenboxen „.  Es machte mir Spass dem schlichten Cookie eine festliche Verpackung zukommen zu lassen. An dieser Stelle vielen herzlichen Dank der Auftrageberin!

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Ihr Lieben, Ich wünsche euch in den nächsten Tage viele Angenehme und wohltuende Dufterlebnisse, sei es durch vorweihnachtliches Gebäck  oder der erste Schnee, welcher seinen Duft vorausschickt.

Herzlich Julia

Alltags-Apfelschnitten

Manchmal ist es einfach gut wen es genug Vorrat an Kuchen hat für Zvieris, für die Kaffeerunde mit Freunden oder als Mitbringsel.Einen grossen Blechkuchen finde ich da immer super.Er gibt viele Stücke her, welche nach Belieben verteilt werden können oder als  Vorrat in den Tiefkühler wandern.

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Da ich immer noch voll in der Apfelzeit stecke, habe ich euch nochmals ein Apfelrezept.

 

Alltags-Apfelschnitten

Mürbeteig

570g Mehl

100g Haselnüsse gemahlen

½ Kl Salz

80g Zucker

½ Zitrone Saft und Schalenabrieb

1 dl Wasser. .sollte mit dem Saft der Zitrone total 1 ½ dl Flüssigkeit geben

1 Ei

Zuerst die trockenen Zutaten verreiben dann die flüssigen Zutaten beigeben und zu einem Teig zusammenfügen.30min ruhen lassen.

Teig auswallen und Blech (42 x 35cm) belegen. Es hatte vorigen Teig, bei mir ca.430g.

Teigboden einstechen und mit einer Lieblingsmarmelade bestreichen.

800g Äpfel in kleine Stücke geschnitten auf dem Boden verteilen.

Füllung

150g Zucker

6 Eier            zusammen in einer Küchenmaschine schaumig aufschlagen.

150g Butter         flüssig ausgekühlt beigeben

1Pck Vanillezucker

1 Zitrone Schalenabrieb

220g Haselnüsse gemahlen

4Tl Zimt       trockenen Zutaten mischen, zur Eiermasse geben. Sorgfältig zusammen mischen , über die Äpfel verteilen.

Backen: Ca. 45 min /180°/auf der untersten Rille /

Noch heiss mit einer Glasur von Zitronen und Puderzucker bestreichen.

 

 

 

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So ganz ohne Deko sieht er unspektakulär (was für ein Wort) aus. Aber sein Innenleben ist sehr reichhaltig.Er schmeckt saftig, aromatisch herbstlich und fruchtig und lässt mich Herbst geniessen.

Apropos Apfel -Zeit. Was sind deine Lieblingsrezepte? Letzten Sonntag machte ich mit meinem Jüngsten das erste mal Home-made Apfelküchlein mit Vanillesauce. Sie schmeckten sooo gut das keine Zeit blieb um ein anständiges Fotoshooting zu machen.

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Ihr Lieben, nun wünsche ich euch einen warmen und leckeren Apfelmoment.

herzlich Julia

 

Apfel-Trifle

Die sonnigen und warmen Ferien sind vorbei. Zurück in den heimischen Gefilden wollte ich bald möglichst  selber einen Dessert herstellen. Obwohl gegen Sardinische Gelatis ja nichts einzuwenden wäre.

 

Unser Apfelvorrat an Golden ist immer noch gross, so kochte ich einige halbierte Apfelschnitzchen weich. Da der Golden sehr süss ist gab ich kein Zucker dazu. Der Apfelkompott bildet die 1 Schicht.

Als 2te Schicht, stellte ich ein Läckerli- Mousse her. Dies Rezept ist von Betty Bossy. Ich habe, da Kinder mit am Tisch sind, den Portwein  durch Süssmost ersetzt.

Geht es euch manchmal auch so, dass der Läckerli-Vorrat doch nicht so recht aufgebraucht werden will….das Läckerli-Mousse ist eine gute Variante einige loszuwerden und passt hervorragend in die Herbstzeit.

Für die 3te Schicht mischte ich

125gr Rahmquark

ca. 1dl geschlagene Sahne und

1 El Honig

Die 3 Schichten wurden dann schön abwechslungsweise in ein

Weck-Glas geschichtet.

Äpfel/Läckerli-Mousse/ Quarkcreme /Äpfel/Läckerli-Mousse/ Deko: Läckerli-Dreieck

so wurde mein erster Herbstsonntag zuhause richtiggehend versüsst und die wieder Einstimmung in die schweizerische Dessertküche vollzogen.

Ja der Herbst ist da und zeigt sich in voller Pracht. Die letzten Blumen leuchten mir noch entgegen, das Laub raschelt unter den Füssen und der Kerzenschein erwärmt mein Herz.

herzliche Herbstgrüsse

Julia

Äpfel

Was beschäftigt Dich? diese Frage wird mir hier immer freundlicherweise gestellt. Dies wäre ja eine weitreichende Frage und es gäbe viel zu schreiben über gedachtes ,gesehenes, erlebtes oder dringend zu erledigendes…
Ein täglicher Begleiter zur Zeit ist der Apfel. Unser Goldenbäumchen trägt reichlich Frucht. Es konnte dem Frühlings-Frost ein Schnippchen schlagen. So wird zurzeit fleissig geschält ,geschnippelt, getrocknet und  gegessen…

 

 

Rezepte von, mit und zu Äpfeln gibt es wohl fast unzählige…darum umschreibe ich euch einfach einen leckeren Alltags-Streuselkuchen der auch am Sonntag passt.

 

Da mich mein erster Streuselkuchen diesem Herbst enttäuschte, ich habe ein hochgelobtes Rezept ausprobiert – aber naja…wen sogar ein Apfelkuchen mir zu trocken ist–henu…

Aber dann musste ziemlich flott ein nächster Streuselkuchen her, einer der mir wirklich schmeckt.

Dazu machte ich einen Linzerteig, und legte Ihn in ein Blech. Linzerteig lässt sich gut aromatisieren und gibt geschmacklich einiges her. Dann gab ich grosszügig Äpfel drauf.

In meinem Fall jetzt Golden, ich nahm solche die eher knapp reif waren, so hatte ich noch etwas Säure dabei. Der Golden Apfel ist ausgereift eher schwer-süss.

Zu Guter Letzt kamen natürlich noch feine Butterstreusel darüber,welche ich mit Zimt verfeinerte.

Übrigens Streusel lassen sich auch in grossen Mengen zubereiten. Den Rest gebe ich  in die Tiefkühltruhe. Wen es dann mal pressiert, schnipple ich ein paar Äpfel, zücke meine vorraetigen Streusel und im Nu ist ein Apfel Crumble im Ofen.

Ihr Lieben, ich wünsche euch goldige Herbsttage mit dem einen oder andern saftigen frisch geerntetem Apfel.

herzlich Julia

Hier gibt’s ein wenig Pause da bei uns  Schulferien sind.

 

Zwetschgen Marzipan-Cake

Marzipan ist schon fast wie ein herbstliches Gewürz. Oder wie der Reibkäse über Spaghetti oder einfach unglaublich lecker.

 

In einem alten Backbuch  von meiner Schwiegermama stiess ich auf ein Rezept welches den Mazipan gleich in den Rührteig mischte. So wandelte ich das Rezept auf meine Bedürfnisse ab. Da eh grade unsre Zwetschgen reif waren und diese leckere violette Frucht sehr gut mit Marzipan harmoniert, sollen die 2 Zutaten die Hauptrolle in  meinem Kuchen spielen dürfen.

Da ich Schokolade liebe und die gekaufte  Kuchenglasur im Beutel mir  etwas zu  chemisch schmeckt, machte ich sie selber.

Ich schmolz  100g dunkle Schokolade und 20g Kokosfett. Gab sie danach über den Cake. Wenig weisse Schokolade rieb ich an einer feiner Raffel und gab sie über die dunkle Kuchenglasur.

Mein jüngster war dann fast ein wenig entsetzt und meinte. „Aber Mama, seit wann gibst du Reibkäse über den Kuchen „

Beim Anschnitt befürchtet ich zuerst ob er mir fast etwas trocken geraten sei.Dem war

nicht so, er war feinporig, soft und echt lecker. Den Marzipan schmeckte man gut heraus, einzig noch etwas mehr Zwetschgen hätten nicht geschadet.

Hier hab ich euch noch das Rezept: Zwetschgen-Marzipan-Cake

Dieses Grundrezept lässt sich bestimmt auch mit andern Früchten kombinieren

und passt wunderbar zu einer herbstlichen Kaffeerunde.

herzlich Julia

 

Brombeeren-Kokos-Cup-Cake

 

 

Ich hatte etwas Brombeeren tiefgekühlt und beschloss sie zum Leben erwachen zu lassen. Die Farbe finde ich sehr faszinierend.
Geschmacklich sind die Brombeeren bei mir allerdings nicht an erster Stelle anzutreffen.

 

 

So entschied ich mich die Brombeeren mit Kokosnuss in Verbindung zu bringen.

       Das Rezept  dazu findet ihr hier

 

Beim zusammenrühren des Teiges faszinierte mich wieder die Farbkraft der Brombeeren. Allerdings beim backen verblasste sie dann zünftig.

Weiter wollte ich schon lange eine Topping-Variante ausprobieren der ich immer etwas skeptisch gegenüber stand. Doch sie funktionierte wunderbar. Ich brauchte

250ml Vollrahm

50ml Fruchtsaft der Brombeere

2 El Zucker

1Pck Sahnesteif

Ich schlug den Rahm mit Sahnesteif schon mal etwas vor, gab dann den Zucker dazu schlug ein wenig weiter und gab dann den Saft -so in der Halbzeit – dazu und schlug den Rahm fertig.

Bald gings  ans fotografieren, aber owehh mein Fotoapparat gab den Geist vollends auf. Das wiederum freute mich grad nicht so…doch glücklichwerweise steht ein bisschchen Trost sozusagen vor der Linse…obwohl Frustessen ja nicht gesund ist….aber  bevor ich kosten konnte fotografierte ich mit meinem Handy und war erstaunt wie viele Funktionen das dies eingebaut hat und so entstanden dann grad einige Bilder von diesem rustikalen Brombeer-Kokos Cup-Cake. Mir scheint jedoch das die Farben auf den Fotos blasser daher kommen wie in Realität.

 herzlich Julia

 

 

 

 

 

 

Der Herbst steht vor der Tür-oder Zucchetti, Zimt und Haselnuss

Das erste Laub verfärbt sich und einige Herbstblätter sind bereits auf dem Boden anzutreffen. Die Apfel-Auflesmaschine wurde gestern in Betrieb genommen. 2 Jungs waren glücklich damit einige Runden drehen zu dürfen.

Meine Zucchettipflanzen trugen reichlich und wie jedes Jahr verbacke ich einen Teil zu einem feinem süssem Zucchettikuchen.(Betty Bossi-Kuchen, Cakes und Torten ).

Diese Schnitten sind herrlich feucht,weich und mit dem Hauch von Zimt erinnern sie an die 2te Jahreshälfte. Ein Seelentrösterli wen es fast zu weh tut den Sommer zu verabschieden.

 

Dieses Mal wollte ich ein etwas edleres Erscheinungsbild dieses Kuchens

und das Esserlebnis sollte festlich sein.

So entstand ein Frischkäse-Topping 

mit Zimt . Zum Krönenden Abschluss kommt ein wenig selbstgemachtes Haselnusskrokant obendrauf. Hmmm das herbstlich, festliche Kuchenschnittchen ist echt lecker und tröstet über das kürzer werden der Tage hinweg.

 

 

Ihr Lieben ich wünsche euch gemütliche Spätsommer Stunden mit

der einen oder andern süssen Gaumenfreude.

herzlich Julia

Schoko-Traum

Schokolade geniesse ich auch gerne bei sommerlichen Temperaturen. Sicherlich ist der Gluscht drauf etwas kleiner wie im Winter, ab verabschieden tut er sich nie.

Die Sommerwochen genoss ich sehr….es war wirklich viel weniger los…

unteranderem

 genoss ich den Spieliabend unter Freunden

und ein gutes Stückli Torte sehr.

…..ja und eigentlich habe ich bereits vor 2 Wochen den Blogbeitrag begonnen zu schreiben, aber die Zeit lief mir inzwischen nur so davon.Die ruhigen Sommerwochen

sind definitive passé.

Doch heute haben wir einen richtigen vollgas Regentag und ich nahm mir vor,

es gemütlich anzugehen und endlich hier fertig zu schreiben.

Zurück zum Schoggitörtli, ich nahm das Rezept aus

dem Betty Bossi Buch -Kuchen,Cakes und Torten- .

Die Masse der Truffes-Torte füllte ich dann in zwei kleine Tortenformen(16cm) ab.

Den Biscuit schnitt ich einmal durch und gab etwas von der leckeren Truffesfüllung

zwischen die Tortenböden.

So eine Tortenfüllung ist echt super lecker,

da bräuchte es eigentlich gar keinen Biscuit dazu.

Das Törtchen schmeckte wie eine Praline. Einfach herrlich schokoladig. Eine zwischendurch in den Mund geschobene Heidelbeere,  sorgt für eine erfrischende Abwechslung im Mund.

Nun wünsche ich euch Zeit und Musse, für einen genussvollen Schoggimoment!

herzlich Julia