Apfel-Trifle

Die sonnigen und warmen Ferien sind vorbei. Zurück in den heimischen Gefilden wollte ich bald möglichst  selber einen Dessert herstellen. Obwohl gegen Sardinische Gelatis ja nichts einzuwenden wäre.

 

Unser Apfelvorrat an Golden ist immer noch gross, so kochte ich einige halbierte Apfelschnitzchen weich. Da der Golden sehr süss ist gab ich kein Zucker dazu. Der Apfelkompott bildet die 1 Schicht.

Als 2te Schicht, stellte ich ein Läckerli- Mousse her. Dies Rezept ist von Betty Bossy. Ich habe, da Kinder mit am Tisch sind, den Portwein  durch Süssmost ersetzt.

Geht es euch manchmal auch so, dass der Läckerli-Vorrat doch nicht so recht aufgebraucht werden will….das Läckerli-Mousse ist eine gute Variante einige loszuwerden und passt hervorragend in die Herbstzeit.

Für die 3te Schicht mischte ich

125gr Rahmquark

ca. 1dl geschlagene Sahne und

1 El Honig

Die 3 Schichten wurden dann schön abwechslungsweise in ein

Weck-Glas geschichtet.

Äpfel/Läckerli-Mousse/ Quarkcreme /Äpfel/Läckerli-Mousse/ Deko: Läckerli-Dreieck

so wurde mein erster Herbstsonntag zuhause richtiggehend versüsst und die wieder Einstimmung in die schweizerische Dessertküche vollzogen.

Ja der Herbst ist da und zeigt sich in voller Pracht. Die letzten Blumen leuchten mir noch entgegen, das Laub raschelt unter den Füssen und der Kerzenschein erwärmt mein Herz.

herzliche Herbstgrüsse

Julia

Äpfel

Was beschäftigt Dich? diese Frage wird mir hier immer freundlicherweise gestellt. Dies wäre ja eine weitreichende Frage und es gäbe viel zu schreiben über gedachtes ,gesehenes, erlebtes oder dringend zu erledigendes…
Ein täglicher Begleiter zur Zeit ist der Apfel. Unser Goldenbäumchen trägt reichlich Frucht. Es konnte dem Frühlings-Frost ein Schnippchen schlagen. So wird zurzeit fleissig geschält ,geschnippelt, getrocknet und  gegessen…

 

 

Rezepte von, mit und zu Äpfeln gibt es wohl fast unzählige…darum umschreibe ich euch einfach einen leckeren Alltags-Streuselkuchen der auch am Sonntag passt.

 

Da mich mein erster Streuselkuchen diesem Herbst enttäuschte, ich habe ein hochgelobtes Rezept ausprobiert – aber naja…wen sogar ein Apfelkuchen mir zu trocken ist–henu…

Aber dann musste ziemlich flott ein nächster Streuselkuchen her, einer der mir wirklich schmeckt.

Dazu machte ich einen Linzerteig, und legte Ihn in ein Blech. Linzerteig lässt sich gut aromatisieren und gibt geschmacklich einiges her. Dann gab ich grosszügig Äpfel drauf.

In meinem Fall jetzt Golden, ich nahm solche die eher knapp reif waren, so hatte ich noch etwas Säure dabei. Der Golden Apfel ist ausgereift eher schwer-süss.

Zu Guter Letzt kamen natürlich noch feine Butterstreusel darüber,welche ich mit Zimt verfeinerte.

Übrigens Streusel lassen sich auch in grossen Mengen zubereiten. Den Rest gebe ich  in die Tiefkühltruhe. Wen es dann mal pressiert, schnipple ich ein paar Äpfel, zücke meine vorraetigen Streusel und im Nu ist ein Apfel Crumble im Ofen.

Ihr Lieben, ich wünsche euch goldige Herbsttage mit dem einen oder andern saftigen frisch geerntetem Apfel.

herzlich Julia

Hier gibt’s ein wenig Pause da bei uns  Schulferien sind.

 

Zwetschgen Marzipan-Cake

Marzipan ist schon fast wie ein herbstliches Gewürz. Oder wie der Reibkäse über Spaghetti oder einfach unglaublich lecker.

 

In einem alten Backbuch  von meiner Schwiegermama stiess ich auf ein Rezept welches den Mazipan gleich in den Rührteig mischte. So wandelte ich das Rezept auf meine Bedürfnisse ab. Da eh grade unsre Zwetschgen reif waren und diese leckere violette Frucht sehr gut mit Marzipan harmoniert, sollen die 2 Zutaten die Hauptrolle in  meinem Kuchen spielen dürfen.

Da ich Schokolade liebe und die gekaufte  Kuchenglasur im Beutel mir  etwas zu  chemisch schmeckt, machte ich sie selber.

Ich schmolz  100g dunkle Schokolade und 20g Kokosfett. Gab sie danach über den Cake. Wenig weisse Schokolade rieb ich an einer feiner Raffel und gab sie über die dunkle Kuchenglasur.

Mein jüngster war dann fast ein wenig entsetzt und meinte. „Aber Mama, seit wann gibst du Reibkäse über den Kuchen „

Beim Anschnitt befürchtet ich zuerst ob er mir fast etwas trocken geraten sei.Dem war

nicht so, er war feinporig, soft und echt lecker. Den Marzipan schmeckte man gut heraus, einzig noch etwas mehr Zwetschgen hätten nicht geschadet.

Hier hab ich euch noch das Rezept: Zwetschgen-Marzipan-Cake

Dieses Grundrezept lässt sich bestimmt auch mit andern Früchten kombinieren

und passt wunderbar zu einer herbstlichen Kaffeerunde.

herzlich Julia

 

Brombeeren-Kokos-Cup-Cake

 

 

Ich hatte etwas Brombeeren tiefgekühlt und beschloss sie zum Leben erwachen zu lassen. Die Farbe finde ich sehr faszinierend.
Geschmacklich sind die Brombeeren bei mir allerdings nicht an erster Stelle anzutreffen.

 

 

So entschied ich mich die Brombeeren mit Kokosnuss in Verbindung zu bringen.

       Das Rezept  dazu findet ihr hier

 

Beim zusammenrühren des Teiges faszinierte mich wieder die Farbkraft der Brombeeren. Allerdings beim backen verblasste sie dann zünftig.

Weiter wollte ich schon lange eine Topping-Variante ausprobieren der ich immer etwas skeptisch gegenüber stand. Doch sie funktionierte wunderbar. Ich brauchte

250ml Vollrahm

50ml Fruchtsaft der Brombeere

2 El Zucker

1Pck Sahnesteif

Ich schlug den Rahm mit Sahnesteif schon mal etwas vor, gab dann den Zucker dazu schlug ein wenig weiter und gab dann den Saft -so in der Halbzeit – dazu und schlug den Rahm fertig.

Bald gings  ans fotografieren, aber owehh mein Fotoapparat gab den Geist vollends auf. Das wiederum freute mich grad nicht so…doch glücklichwerweise steht ein bisschchen Trost sozusagen vor der Linse…obwohl Frustessen ja nicht gesund ist….aber  bevor ich kosten konnte fotografierte ich mit meinem Handy und war erstaunt wie viele Funktionen das dies eingebaut hat und so entstanden dann grad einige Bilder von diesem rustikalen Brombeer-Kokos Cup-Cake. Mir scheint jedoch das die Farben auf den Fotos blasser daher kommen wie in Realität.

 herzlich Julia

 

 

 

 

 

 

Der Herbst steht vor der Tür-oder Zucchetti, Zimt und Haselnuss

Das erste Laub verfärbt sich und einige Herbstblätter sind bereits auf dem Boden anzutreffen. Die Apfel-Auflesmaschine wurde gestern in Betrieb genommen. 2 Jungs waren glücklich damit einige Runden drehen zu dürfen.

Meine Zucchettipflanzen trugen reichlich und wie jedes Jahr verbacke ich einen Teil zu einem feinem süssem Zucchettikuchen.(Betty Bossi-Kuchen, Cakes und Torten ).

Diese Schnitten sind herrlich feucht,weich und mit dem Hauch von Zimt erinnern sie an die 2te Jahreshälfte. Ein Seelentrösterli wen es fast zu weh tut den Sommer zu verabschieden.

 

Dieses Mal wollte ich ein etwas edleres Erscheinungsbild dieses Kuchens

und das Esserlebnis sollte festlich sein.

So entstand ein Frischkäse-Topping 

mit Zimt . Zum Krönenden Abschluss kommt ein wenig selbstgemachtes Haselnusskrokant obendrauf. Hmmm das herbstlich, festliche Kuchenschnittchen ist echt lecker und tröstet über das kürzer werden der Tage hinweg.

 

 

Ihr Lieben ich wünsche euch gemütliche Spätsommer Stunden mit

der einen oder andern süssen Gaumenfreude.

herzlich Julia

Schoko-Traum

Schokolade geniesse ich auch gerne bei sommerlichen Temperaturen. Sicherlich ist der Gluscht drauf etwas kleiner wie im Winter, ab verabschieden tut er sich nie.

Die Sommerwochen genoss ich sehr….es war wirklich viel weniger los…

unteranderem

 genoss ich den Spieliabend unter Freunden

und ein gutes Stückli Torte sehr.

…..ja und eigentlich habe ich bereits vor 2 Wochen den Blogbeitrag begonnen zu schreiben, aber die Zeit lief mir inzwischen nur so davon.Die ruhigen Sommerwochen

sind definitive passé.

Doch heute haben wir einen richtigen vollgas Regentag und ich nahm mir vor,

es gemütlich anzugehen und endlich hier fertig zu schreiben.

Zurück zum Schoggitörtli, ich nahm das Rezept aus

dem Betty Bossi Buch -Kuchen,Cakes und Torten- .

Die Masse der Truffes-Torte füllte ich dann in zwei kleine Tortenformen(16cm) ab.

Den Biscuit schnitt ich einmal durch und gab etwas von der leckeren Truffesfüllung

zwischen die Tortenböden.

So eine Tortenfüllung ist echt super lecker,

da bräuchte es eigentlich gar keinen Biscuit dazu.

Das Törtchen schmeckte wie eine Praline. Einfach herrlich schokoladig. Eine zwischendurch in den Mund geschobene Heidelbeere,  sorgt für eine erfrischende Abwechslung im Mund.

Nun wünsche ich euch Zeit und Musse, für einen genussvollen Schoggimoment!

herzlich Julia

 

 

Erdbeer-Torte

Die Erdbeersaison ging irgendwie recht schnell an mir vorbei und ich musste mich fast ein wenig beeilen um das eine oder andere Erdbeerdessert zu geniessen und zu backen….

…und da der Sommer in vollen Zügen da ist, musste auch das bloggen  und die digitale Welt kürzer treten….

Vor einigen Wochen entstand aber doch noch dieses kleine, feine Törtchen

 

Ganz einfach und simpel gemacht. Ich buk einen hellen Biscuit und

füllte gleich 2 kleine Springformen(16er). So habe ich nun eine Biscuit auf Vorrat

und könnte ganz flink für Nachschub sorgen.

 

Diesmal verweilte ich beim belegen der Torte. Ich empfand es als entspannend die Erdbeerblume auf die Torte zu drapieren. Immer wieder fasziniert mich, wie aus wenigen Zutaten etwas total leckeres entsteht.

 

Gefüllt wurde das Törtchen mit etwas Erdbeermarmelade,

Schlagsahne und

frischen Erdbeeren.

 

Es war einfach Sommer pur im Mund. Herrlich!

Ja ihr Lieben, bei uns haben die grossen Ferien begonnen…so wird es wohl in den nächsten Wochen auch etwas ruhiger sein hier. Ich wünsche euch allen wunderschöne Sommerwochen. Zeit und Musse um das eine oder andere süsse Dessert zu geniessen und ich freue mich wen ihr mich wieder lest ab ca. Mitte August.

 

herzlich Julia

 

Sonntags-Torte mit Rhabarber

Vor einigen Wochen flogen alle aus und ich hatte einige freie Stunden für mich alleine.

Die Arbeiten waren weitgehend erledigt, resp. ich drückte beide Augen zu und verschob sie auf später.

Arbeit in und ums Haus läuft ja eh nie weg. Aber so einige Stunden totale Ruhe gibt es nicht oft….

So widmete ich mich einigen Backvideos und änderte wieder einmal ein Rezept ab….

es entstand eine Sonntags- Rhabarber-Torte.

 

Dazu backte ich einen Biscuit und kochte einen Rhabarber-Vanille-Pudding.

Beides muss sehr gut auskühlen.

 

Später legte ich den Biscuit auf eine Tortenplatte und stellte einen Tortenring darum.

4 El Rhabarer- Vanille-Pudding stellte ich auf die Seite…für Dekozwecke.

 

Danach musste die Sahne steifgeschlagen werden und auf dem Pudding verteilt werden.

Auch da stellt ich mir einen kleinen Teil auf die Seite.

 

Mit dem Rhabarber-Pudding marmorierte ich leicht den Rahm und Spritze Rosetten auf die Torte. Da der Pudding Rhabarberstücke enthielt würde ich das nächste mal den für Deko Zwecke beiseite gestellten Pudding pürieren. Es würden sich schönere Rosetten spritzen lassen.

Zu guter Letzt kamen noch Schokospäne drauf

Diese Torte war echt herrlich, eine richtige Frühlings-Sonntags-Torte !

herzlich Julia

Hier das Rezept dazu

 

 

 

 

Cake-salé oder France in der Küche

Salziger Cake, ja warum nicht…..er soll als Ergänzung verstanden werden nicht als Ersatz für Zuckersüsse Köstlichkeiten….

Ich beobachte, wie wohl einige andere auch, dass der Zucker immer mehr in Verruf gerät. Nicht jeder Mensch reagiert gleich auf Zucker… im Mass genossen hat er seinen Platz in meiner und unsrer Ernährung. Was die Jungmannschaft anbelangt greife ich auch mal korrigierend ein und ersetzte den Zuckerkonsum mit anderem. Dann meine ich einen Unterschied auszumachen, ob Süssgetränke, Gummibärchen und andere Industriell hergestellten Süsswaren konsumiert werden oder ob es ein Stück selber gemachter Kuchen ist oder ein Honigbrot. Nun zum Cake salé.

Das Rezept habe ich mir aus dem Internet besorgt.

Cake-salé

 

Einige Änderungen habe ich vorgenommen.

Die Oliven habe ich mit Dörrtomaten ersetzt.

Den Schinken habe ich mit 150gr. Speckwürfel ersetzt und mit ca. 50gr Bratwurstresten in Würfel ergänzt. Zugegeben das gibt ein wenig ein Mischmasch aber so beuge ich Food Waste vor.Dasselbe beim Käse: Emmentaler hatte ich auch grad nicht vorrätig dafür ein Stück Winzerkäse aus der MM. Zu guter Letzt habe ich evt. 0,25ml zuviel Milch beigegeben, auf jeden fall gab ich noch 50gr. Dinkelmehl dazu damit der Teig etwas Stabilität erlangte. Er war dann dickflüssig.

Die Backzeit betrug schlussendlich eine Stunde.

50min in der Cake Form, danach 10min noch auf dem Gitter

Der Duft in meinem Haus war herrlich und sobald er ein wenig abgekühlt war,

musste ich Ihn anschneiden und probieren. Er schmeckt sehr gut, lauwarm  am besten.

Bei uns gab es dazu eine Kürbis – Cremesuppe.  Doch ich denke zu einem Salat passt er am allerbesten und oder einem Gläschen Weisswein.

Bon Appetit!

 

 

Ich wünsche euch ein wunderschönes sonniges Wochenende!

herzlich Julia